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Des ollerneusta 

aus Schömmi...

 

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Wer hat Kerm? Mir hamm Kerm!

Veröffentlicht am 06.09.2019

"Ein Jahr das geht so schnell vorbei, und es geschieht so allerlei. Wir haben alles aufnotiert, und heute wird es vorgeführt". So beginnt traditionell, Jahr für Jahr die Kirchweihpredigt bei uns in "Schömmi". 

Vom Kirchweihfreitag bis zum traurigen Höhepunkt, der "Beerdigung" unserer lieben Tante Kirchweih, steht bei uns in Altenschönbach, am ersten Sonntag im September, alles im Zeichen der alljährlichen Kirchweih und des Brauchtums. Hauptakteure sind natürlich unsere Kirchweihburschen und Mädels, die sich schon im Vorfeld der Kirchweih Gedanken über den einen oder anderen Streich machten, um diesen dann in lustiger und auch etwas überspitzter Gedichtform in der Kirchweihpredigt vor zu tragen. Wenn sie der Meinung sind das ein Streich wert war besonders hervorgehoben zu werden, wurde dieser auf einem "Kerberwohng" (Kirchweihwagen) beim Kirchweihumzug am Sonntag aufgeführt.

 

TV Sprecherin Jaqueline Deues und Prediger Mathias KohlesTV Sprecherin Jaqueline Deues und Prediger Mathias KohlesHöhepunkt den Kirchweihsonntags ist die Kirchweihpredigt, in der die ernsten und lustigen "Dorf Geschehnisse " erzählt und noch einmal ausgiebig vom Kirchweihprediger beleuchtet wurden. 

Natürlich kommt an diesem Wochenende das Feiern nicht zu kurz. Speis und Trank stehen bei vielen Altenschönbachern im Mittelpunkt. Und wo kann man das nicht bester als beim "Ruppert" in der "Gaststätte am Schloß", bei uns in Schömmi. Gerade unsere Kirchweihburschen und Mädels sind hier besonders gefordert, bereitet doch die Vorbereitung und die Durchführung einer fränkischen Kirchweih einen gehörigen Durst.

 

 

Schon mancher neue Streich für die nächste Kirchweihpredigt nahm so seinen Anfang...

Unserer Dorfjugend gilt unser großer Dank, das sie sich weiterhin mit aller Kraft für die Aufrechterhaltung unseres Kirchweihbrauchtumes einsetzen. 

Text: Hans-Dieter Kern, Bilder: Doris Albert

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"Schömmi" gratuliert: Eiserne Hochzeit im Hause Schollmaier

Veröffentlicht am 04.09.2019

65 Jahre Ehe mit Höhen und Tiefen und trotzdem eine glückliche Zeit. Darauf blickten Gerda und Johann Schollmaier aus unserem Altenschönbach am 29.08.2019 zurück. Sie feierten "Eiserne HochzeitE. Zum Gratulieren kam auch dritter Bürgermeister Martin Ebert mit einem besonderen Gruß der Landrätin Tamara Bischof.


Martin Ebert, 3.Bgm. der Stadt Prichsenstadt gratuliert dem Jubelpaar Gerda und Johann Schollmeier Martin Ebert, 3.Bgm. der Stadt Prichsenstadt gratuliert dem Jubelpaar Gerda und Johann Schollmeier

Gerda Schollmaier wurde am 2. März 1935 in Gorkau in Schlesien geboren. Sie kam 1947 nach Leipzig und ging 1950 nach Altenschönbach. Dort lernte sie dann auch ihren Mann auf einem Tanzabend kennen. Sie hatte mehrere Jobs bei landwirtschaftlichen Betrieben und Gaststätten. Ansonsten war sie leidenschaftliche Hausfrau und Mutter von zwei Kindern. Um den Haushalt kümmert sie sich jetzt immer noch allein und arbeitet gerne im heimischen Garten.

Johann Schollmaier wurde am 15. März 1933 in Konstanza in Rümänien geboren und kam 1948 nach Altenschönbach. In Würzburg machte er eine Ausbildung zum Maler und Stukateur, arbeitete 19 Jahre bei der Firma Hartner in Kitzingen und bis zu seinem Ruhestand bei AEG. Er war 45 Jahre aktiver Fußballer beim SV Altenschönbach und Mitglied im Gesangsverein. Immer noch ist er handwerklich tätig. Stolz erzählt er, dass er kürzlich den kompletten Zaun gestrichen hat.

1954 heiratete das Paar und bekam zwei Kinder, Sohn Harald und Tochter Monika. Mittlerweile haben sie vier Enkel und einen Urenkel.

Wir wünschen unserem "Scholli" und seiner Gerda noch viele Jahre in Gesundheit und Glück auf ihrem weiteren Lebensweg...

Text und Bild: Maria Faiß, Main-Post

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Dorffest 2019: Mit Leib und Seele zum 8. Traktortreff...

Veröffentlicht am 18.08.2019

Unser Dorffest Ende Juli ist alljährlich ein Höhepunkt in unserem Altenchönbach. Nach dem sportlichen Teil mit dem 22. Schlossberglauf am Samstag waren einen Tag später die Traktoren mit ihrem 8. Traktorentreffen an der Reihe. Zum Oldtmer-Treffen mit Ausfahrt und kurzer Vorstellung am Dorfplatz rollten immerhin 110 Schlepper an. Über die große Beteiligung beim neunten Treffen freute sich nicht nur Organisator Karl-Heinz Fleischmann, auch viele der Besucher staunten über die alten Dieselrosse. Sie wurden der Reihe nach kurz vorgestellt.

 

Ein wahrer Schatz, aus längst vergangener Zeit...Ein wahrer Schatz, aus längst vergangener Zeit...Ein Prunkstück dabei war der älteste Traktor, ein Deutz-Bulldog, Baujahr 1928, mit 27 PS. Dieses brachte Andreas Link aus Kleinlangheim mit, genauso wie die lange Geschichte des Gefährts, das noch per Kurbel angedreht wird. Es lief einst bis 1930 in Kleinlangheim, wurde dann verkauft. Später stand es lange Zeit in einem Museum am Bodensee, wo es Link erblickte und von dort kaufte.

Beim Treffen in Altenschönbach erhielt er viel Beifall und, wie die anderen Teilnehmer auch, ein Präsent vom Veranstalter.

 

 

 

 

 

Text: Andreas Stöckinger, Main Post / Bilder: Hans-Dieter Kern

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Dorffest 2019 - 22. Schloßberglauf des SV Altenschönbach...

Veröffentlicht am 11.08.2019

Beim Schlossberglauf purzeln die Rekorde. Noch nie liefen ein Mann und eine Frau die 8,8 Kilometer in Altenschönbach schneller als dieses Jahr. Die Krönung aber schafft ein erst zehnjähriger Sportler. Seit rund zwanzig Jahren standen beim Altenschönbacher Schlossberglauf die Streckenrekorde des Kitzingers Ulf Sengenberger und der einstigen Wahl-Kitzingerin Laurie Pugh. Jetzt sind beide Bestmarken gepurzelt. Im 22. Jahr dieses Rennens galt am Samstag: Klasse statt Masse.

Die Sieger beim Hauptlauf des 22. Schloßberglaufes 2019Die Sieger beim Hauptlauf des 22. Schloßberglaufes 2019Mario Wernsdörfer verbesserte den in 2000 erzielten Rekord (29:47) auf nun 28:50 Minuten. „Ich musste den Rekord laufen“, sagte der 31-jährige Athlet der LG Bamberg lächelnd. Sein Freund Florian Staudt habe ihm das aufgegeben.

Die Siegerinnen beim 22. Schloßberglaufes 2019Die Siegerinnen beim 22. Schloßberglaufes 2019Staudt ist der Freund Amelie Dornbergers, der Tochter des Altenschönbacher Lauforganisators Bernd Dornberger, und er hatte Wernsdörfer den Start im Steigerwald schmackhaft gemacht. Bei Wernsdörfers Power vermochte Mitfavorit Filimon Habtemikael von der LG Karlstadt-Gambach-Lohr nach Kilometer drei nicht mehr zu folgen.

Dem Eritreer und Seriensieger von Volksläufen in der Region mangelte es augenscheinlich an Streckenkenntnissen, um sich den Lauf und die Kraft besser einteilen zu können. „Das ist eine wirklich schöne Strecke hier“, sagte Habtemikael, der in 30:19 Minuten Rang zwei belegte. Dritter wurde Jürgen Wittmann vom TV Coburg.

Text: Hartmut Hess, InFranken / Bilder: Hans-Dieter Kern

 

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Jubelkonfirmation in Altenchönbach

Veröffentlicht am 19.07.2019

 13 Jubilare der Konfirmationsjahrgänge 1948/49, 1958, 1968/69 und 1993 folgten der Einladung des Pfarramtes zum Gedächtnis ihrer Konfirmation in Altenschönbach und zogen feierlich in die St.-Marienkirche ein. Zum Festgottesdienst sangen die Mitglieder des Gesangvereins, unter Leitung von Erich Zink. Der Posaunenchor, unter Leitung von Renate Eyßelein, hatten ebenfalls Musikstücke vorbereitet. Danach versammelte sich die ganze Gemeinde vor der Kirche am Denkmal, zum Gedenken an die bereits verstorbenen Konfirmanden. Jeder erhielt eine Urkunde und ein Buchgeschenk.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Wiedersehen genossen Willi Kern, Willi Oblet, Gertrud Stürmer, geborene Gambichler, Renate Schöfl, geborene Eckstein; Ute Zink, geborene Klaede, Brigitte Jüptner, geborene Elflein; Heinrich Hügelschäffer, Lieselotte Rösslein, geborne Korn, Monika Fleischmann, geborne Schollmeier, Marianne Wanya, geborene Hümmer, Erwin Kern, Erika Kaulfuß, geborene Stürmer und Christine Scharf.

Text: ev. Gemeinde Altenschönbach, Bild: Hans Schröder

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Unser neues Feuerwehrfahrzeug wurde feierlich gesegnet...

Veröffentlicht am 15.07.2019

Am Sonntag den 30.06.2019 ging ein lang gehegter Wunsch der FFW Altenschönbach in Erfüllung. Bei einem festlichen Gottesdienst vor dem Feuerwehrgerätehaus in Altenschönbach, segnete Pfarrer Erich Eyselein das neue Fahrzeug der Altenschönbacher Floriansjünger. Begleitet von den Fahnenabordnungen der örtlichen Vereine zog die Altenschönbacher Wehr auf das Festgelände und feierte gemeinsam mit Vertretern der Gemeinde und der Feuerwehr-Landkreisführung den Festgottesdienst mit der Weihe des neuen Fahrzeuges.

Als besonderen Gast begrüßte der 1. Vorsitzende des Feuerwehrvereines, Alexander Baumann, die Abordnung der FFW aus Markt Einersheim, bei denen das Fahrzeug jahrelang treue Dienste verrichtete. 

Auf Grund einer Neuanschaffung boten diese ihr altes Fahrzeug zum Verkauf an und die Altenschönbacher Feuerwehr, gemeinsam mit der Stadt Prichsenstadt, übernahmen kurzentschlossen das nicht mehr benötigte LF8.

 

 

 

Unser neues Feuerwehrfahrzeug...

 

Der Ersatz für das alte Feuerwehrauto wurde unausweichlich, als beim letzten Einsatz im Herbst 2018 die Altenschönbacher Wehr ohne Beleuchtung am Fahrzeug nach Handthal fahren musste, weil die Beleuchtung ausgefallen war. Mittlerweile ist es auch fast aussichtslos noch Ersatzteile für den alten Hanomag zu bekommen und man war froh, das freiwerdende Fahrzeug aus Markt Einersheim kostengünstig zu übernehmen. 

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Hans Müller und Helmut Hümmer für 25 Jahre geehrt...

Veröffentlicht am 29.04.2019

Die Feldgeschworenen aus dem Landkreis trafen sich in der Karl-Knauf-Halle in Iphofen zu ihrem 68. Feldgeschworenentag mit der Ehrungen verdienter Siebener, Ernennungen zu Ehrensiebenern und der Vereidigung von Neusiebenern. Die Vereidigung der Neusiebener nahm Landrätin Tamara Bischof bei einem ökumenischen Festgottesdienst in der Stadtpfarrkirche St. Veit vor. Das Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) sieht in den Feldgeschworenen einen wichtigen und wertvollen Partner. Dessen Vertreter Kurt Nadolski führte weiter aus, dass Baudirektor Jürgen Eisentraut nun für den Landkreis zuständig sei.

 Die geeherten Feldgeschworenen aus dem Landkreis. 3. vl. Helmut Hümmer. 6. vl. Hans Müller

In der Landwirtschaft schreite der Strukturwandel mit immer größeren Flächen ungebremst fort. Es gebe inzwischen Nachfrage für zweite und dritte Flächenbereinigungen. Neuerdings gehe es um das Kernwegenetz, das verändert und als Flächen übergreifendes Gerippe zu landwirtschaftlichen Verbindungen gut ausgebaut werden müsse, um Straßen und Ortsdurchfahrten meiden zu können.

In der Vergangenheit habe die örtliche Bauleitplanung mit Leerständen in den Ortskernen und Neubaugebieten Spuren hinterlassen. Derzeit liefen in 17 Orten Versuche, die Innenentwicklung anzustoßen. Nadolski unterstrich, dass der Klimawandel im Wald, beim Weinbau und in der Landwirtschaft und damit beim Bauern längst angekommen sei und das Wetter da weiter mache, wo es im vergangenen Jahr aufhörte: mit Niederschlagsdefizit. Daher werde nun versucht, den Wasserablauf aus der Fläche zu verhindern und das versickern von Niederschlagswasser zu begünstigten. Feldgeschworene zeigten Verantwortung für ihren Heimatort und brächten bei ihrer Arbeit ihre Ortskenntnisse ein.

Text und Bild: InFranken/Gerhard Bauer

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Goldene Hochzeit von Gretl und Gerd Eberlein...

Veröffentlicht am 28.04.2019

Auch nach 50 Ehejahren spürt man ganz deutlich, dass bei dem Ehepaar Margareta und Gerd Eberlein aus Altenschönbach noch eine tiefe Zuneigung und Verbundenheit besteht. Der 1945 in Altenschönbach geborene Ehemann kam 1965 zur Bundeswehr nach Neuenburg vorm Wald, wo er als Zeitsoldat sich für acht Jahre verpflichtet hatte. Dort lernte er Margareta kennen, die er 1969 heiratete. In diesem Jahr kam auch der erste Sohn Uwe zur Welt. "Ein Fünf-Monats-Kind" wie der Jubilar augenzwinkernd meinte.

Das Jubelpaar mit dem 1. Bgm. der Stadt Prichsenstadt, René SchlehrDas Jubelpaar mit dem 1. Bgm. der Stadt Prichsenstadt, René SchlehrNach dem Militärdienst zog die Familie in das elterliche Anwesen in Altenschönbach ein. Gerd erlernte das Schreinerhandwerk und arbeitete über zehn Jahre in der Schreinerei Eberlein, die seinem Cousin gehörte sowie anderen Schreinereien. 1975 kam der zweite Sohn Thomas zur Welt. 1993 gründete der Jubilar die Firma "Fußbodenbau Eberlein". Gretl arbeitete zuerst als Näherin und machte sich dann auch selbstständig mit der in der Region bekannten Firma "Fisch-Eberlein", die sie bis 1995 leitete.

 Im "Goldenen Lebensalter" von etwa Mitte 60 Jahren hörten beide nach und nach mit ihrem Beruf auf. Gerd Eberlein hatte jetzt mehr Zeit, sich seinen vielen Hobbys zu widmen. "Singen war mein Leben" betonte er. Gerd ist langjähriges Mitglied verschiedener Sängergruppen und war sogar im Vorstand des Sängerkreises Schweinfurt. "Wir lieben beide die Geselligkeit" erzählt Margareta Eberlein und der Ehemann ergänzt, dass "die Bude immer voll mit Gästen ist". 

Eine Krankheit hat ihn vor Jahren etwas zurückgeworfen, "aber jetzt kommen die Leute halt zu uns" meinen beide. Über drei Enkel kann sich das Jubelpaar freuen, und dass am Abend der Gesangverein Altenschönbach mit einigen "Ständchen" auftaucht, war nicht mehr geheimzuhalten.  

Text und Bild: InFranken/Hanns Strecker

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Achim Schönberger zum zweiten mal Schützenkönig...

Veröffentlicht am 13.01.2019

Seit 1957 wird vom Schützenverein Altenschönbach am 6. Januar der Vereinskönig im Königsschießen ermittelt. 36 Schützen beteiligten sich am Königsschießen, das Achim Schönberger - wie schon 2008 - gewann. Er löste damit Lea Schönberger ab, die letztes Jahr die Ehrenkette und Schießscheibe erhielt. Jeder Schütze hatte nur einen Schuss pro Karte, Schönberger gewann mit einem Teiler von 263,9. Ihm folgten der 1. Ritter Udo Schönberger mit einem Teiler von 358,2 und der zweite Ritter Steffen Hümmer mit 383,0. Den Damenpokal erhielt Simone Schönberger und der Damenpreis ging an Conny Schönberger. Auf den Bürgerkönig traf am besten Andreas Steinbiß. Den Jugendkönig schoss Hannah Schönberger und den Jugendpreis holte Katharina Volk. Im Ü 56-Schießen siegte Lothar Bernhardt.

Die neuen Würdenträger unserer SG Altenschönbach mit ihrem neuen Schützenkönig: Achim SchönbergerDie neuen Würdenträger unserer SG Altenschönbach mit ihrem neuen Schützenkönig: Achim SchönbergerIm Altenschönbacher Verein ist es üblich, dass die Schützenkönige des vorigen Jahres die Scheibe spenden. Geschossen wird allerdings (mit dem Luftgewehr) schon lange nicht mehr auf Scheiben, sondern auf Karten, die elektronisch ausgewertet werden. Die Scheiben übertreffen sich in ihrer aufwändigen Gestaltung: Sie sind handbemalt oder sogar geschnitzt. 

Wie der Schützenmeister Werner Kern betonte, ist das wichtigste beim Sportschießen das Training. Gute Schützen trainieren daher zwei- bis dreimal in der Woche. Es geht vor allem darum, einen stabilen Stand, also eine gute Haltung, einzuüben. Auch wenn Einige meinen, dass sie eine ruhigere Hand haben, wenn sie Zielwasser getrunken haben, meint Kern, dass es ratsam sei, vor dem Wettkampf keinen Alkohol zu trinken. Besonders Kaffee sollte man meiden, um nicht zu flatterig zu sein. Spezielle Schützenkleidung ist für das Königsschießen nicht vorgeschrieben, aber die Anzüge für Sportschützen stabilisieren den Körper. Im Gegensatz zu früher, als es beim sogenannten Freischießen um eine Steuerbefreiung ging, hat der Königsschütze heute keine finanziellen Vorteile. Im Gegenteil, es kommen reichliche Kosten auf ihn oder sie zu, in etwa 1000 Euro zahlt ein Königsschütze. Ehre ist der Antrieb, am besten zu treffen und den Titel für ein Jahr zu tragen.

Text und Bild: InFranken.de/Maria Keil

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Gedenkveranstaltung zum 80. Jahrestag der "Reichskristallnacht"...

Veröffentlicht am 22.11.2018

Schon von weitem sah man die Lichter in den Himmel leuchten...Schon von weitem sah man die Lichter in den Himmel leuchten...”Es ist Gottes Wort - es will nicht brennen”, soll laut Aussage einer Zeugin ein Zuschauer bei der Verbrennung der Gegenstände aus der demolierten Synagoge in Altenschönbach am Abend des 10. November 1938 gesagt haben, als man dort die beiden Thora-Rollen ins Feuer warf und diese nicht gleich in Flammen aufgingen - das gelang erst, nachdem man Brandbeschleuniger herbeigeholt hatte.

 Zu einer Gedenkveranstaltung zum Pogrom hatte am Freitag der Verein Alt Prichsenstadt e.V. mit seinem Arbeitskreis ”Stolpersteine - Erinnern und Gedenken” in das Evangelische Gemeindehaus nach Altenschönbach eingeladen. Es war wohl die erste derartige Veranstaltung, die jemals bei uns in Altenschönbach bzw. Prichsenstadt stattfand - und die Anzahl von etwa 60 interessierten Zuhörern fand kaum Platz.

Text: Verein Alt Prichsenstadt / Bilder: Hans-Dieter Kern

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