Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Evangelische Kirchengemeinde Prichsenstadt -Altenschönbach

Pfarrer Erich Eyselein geht in den verdienten, aber bestimmt nicht langweiligen Ruhestand...

Veröffentlicht am 30.10.2019

Pfarrer Erich Eyselein bei seiner Abschiedspredigt in Prichsenstadt...Pfarrer Erich Eyselein bei seiner Abschiedspredigt in Prichsenstadt...Unser Erich Eyßelein, evangelischer Pfarrer von Prichsenstadt und Altenschönbach, und seine Frau Renate nahmen mit einem letzten Festgottesdienst in der St. Sixtus-Kirche in Prichsenstadt Abschied von beiden Kirchengemeinden und dem Dekanat Castell. Vertreter aus Kirche und Politik würdigten den rührigen Seelsorger, der seinen Dienst stets als Berufung, nicht als Job sah.

Dekan Günther Klöss-Schuster entband das Pfarrersehepaar nach nahezu 20 Jahren Dienst in den beiden Gemeinden. Erich Eyßelein war für alle Menschen in den verschiedensten Lebenslagen da, auch konfessionsübergreifend, wenn es gewünscht war. Seine offene und ehrliche Art kam bei den Menschen gut an. Die Predigten hatten Format und die Menschen zehrten davon.

Mit seinen katholischen Kollegen betrieb er leidenschaftlich Ökumene bei allen sich bietenden Gelegenheiten. Dekan Klöss-Schuster mutmaßte in seiner Ansprache, dass ein schwerer Unfall des damals Siebzehnjährigen seinen Weg zum Pfarrer öffnete.

Unser Pfarrer war ein leidenschaftlicher Bläser im Posaunenchor, zudem stellvertretender Vorsitzender des Bayerischen Posaunenchorverbandes. Dass er Baukunst verstand, sah man an der Verwirklichung der Projekte der alten Meierei in Altenschönbach und der Renovierung der Stadtpfarrkirche in Prichsenstadt. Ein weiteres Hobby unseres scheidenden Pfarrers ist die Jagd. Doch auch im Ruhestand, den er in Eichfeld verbringen wird, gibt es für ihn bestimmt immer wieder die Möglichkeit, Gottesdienste zu feiern.

Text und Bild: Hans Rössert, Main-Post / Infranken.de

Die Kinder von Erich und Renate, Johannes, Regina, deren Freund Max Grimm, und Johanna Mott sangen vierstimmig zum Abschied im Gottesdienst.

Nach dem Abschiedsgottesdienst, waren alle in die TSV-Halle eingeladen. Vertreter aus Politik, Kirchengemeinden und Vereinen nahmen Abschied mit Grußworten. Darunter Landrätin Tamara Bischof und Prichsenstadts Bürgermeister René Schlehr. Für den in Rom weilenden katholischen Dekan Peter Göttke nahm Diakon Karl Leierseder Abschied.

Auch die Kindergartenkinder verabschiedeten sich mit einem Liedbeitrag und der Posaunenchor, der Gesangverein Liederkranz, beide unter der Leitung von Hermann Schloßnagel, und eine Bläsergruppe des Posaunenchorverbandes mit Leiter Dieter Wendel trugen zur feierlichen Gestaltung bei.